5. März 2007

Absurdes im Supermarkt

Abgelegt unter:jogi — Jogi @ 15:15:02

Heute mittag, nebenan im Supermarkt:
Kassiererin: “Sie haben ein Netz Orangen, einen Joghurtdrink und Milch eingekauft.”
Jogi:”Stimmt.”
Kassiererin:”Das macht 3,80 EUR.”
Jogi (kramt den Betrag aus dem Portemonnaie):”Bitteschön”
Kassiererin:”Danke sehr. Waren Sie zufrieden mit Ihrem Einkauf bei uns ?”
Jogi :”???????”
Kassiererin: “Waren Sie bei uns zufrieden mit Ihrem Einkauf ?”
Jogi: “Ja, es war zu dem Preis der beste Einkauf, den ich heute mittag hatte.”
Kassiererin:”???????”

8. Februar 2007

Dont dream it´s over

Abgelegt unter:jogi — Jogi @ 17:07:52

Man soll ja nie nie sagen. Vor gar nicht so langer Zeit habe ich noch hier verkündet, dass es keine Reunion meiner all-time-favourites “Crowded House” geben wird und schwupp verkündet Mastermind Neil Finn, dass seine eigentlich geplante Solo-Platte in eine Band-Scheibe umgemodelt wird. Eine ausgedehnte Welttournee der reformierten Kombo soll es auch geben. Für den leider verstorbenen Schlagzeuger Paul Heston wird gerade ein Ersatzmann gesucht.

Woher der Umschwung nun plötzlich kommt, bleibt ein Rätsel. Vielleicht hat die jüngst veröffentlichte DVD des Abschiedskonzerts von 1996 in Sydney allen Beteiligten vor Augen geführt, zu was diese Band in der Lage war. Wie dem auch sei, mich freut´s tierisch !! Bleibt zu hoffen, dass auch eine Tourstation in Deutschland dabei sein wird.

By the way: Das Abschiedskonzert fand seinerzeit auf dem Platz vor der Oper in Sydney statt. Nach meinem Besuch vor Ort vor 2 Jahren ist mit heute völlig unklar, wie dort 120.000 Leute Platz finden konnten. Die müssen sich gefühlt haben wie Sardinen in der Büchse !

4. November 2006

Scaramouche, will you do the fandango ?

Abgelegt unter:jogi — Jogi @ 12:27:47

Wie macht man aus ein paar schmissigen Queen-Klassikern ein prächtiges musical und einen unterhaltsamen Abend ? Man schaue sich mal hier in Köln um.

Zu einer recht bananigen story werden die bekannten Hits von Freddie und Konsorten so clever zusammengebastelt, dass man die zusammengeschusterte Geschichte gar nicht übel nimmt. Die Band rockt, das ensemble kommt gut rüber und der Saal tobt: watt willste mehr ? Einzig die kleinen Anspielungen auf Filme, Rockstarsgetue oder “Deutschland sucht den superclown” haben ein wenig Staub angesetzt.

Da ein Freund von mir demnächst in der Band der Schweizer Ausgabe der Show mitwirkt, werde ich mir das Ganze wohl auch mal demnächst auf schwytzerdütsch genehmigen dürfen. Pfürti !

29. Juli 2006

Billy Idol, 23.07.06 Bonn Museumsmeile

Abgelegt unter:dago — Dago @ 16:16:48

„With or without you“, die Frage à la U2 stellt sich für Billy Idol nicht. Es geht nur „with Steve Stevens“. Und mit Derek Sherinian (Keys), Stephen McGrath (Bass) und Brian Tichy (Drums) hat er eine Superband am Start, die groovt wie die Hölle!

Nach einigem zögern aufgrund der mittlerweile unverschämt hohen Ticketpreise hatte ich mich doch entschlossen, mir den Pop-Punker mit der Stoppelfrisur und seinem Sideman mit den schwarz lackierten Fingernägeln mal live reinzuziehen.

Es gab keine Vorband, doch Mr. Idol schaffte es mühelos mit einem fast zweieinhalb stündigen Konzert den Abend auszufüllen und trotzdem sehr kurzweilig zu gestalten. Es wurden natürlich alle alten Hits präsentiert. Aber auch die Songs der neuesten CD fügten sich sehr gut in Billys Pop-Rock-Menü ein. Dazu gab es ein paar Covers wie z.B. Van Halens „Jump“, was mir eine hervorragende Möglichkeit bot, die Theke aufzusuchen. Passend zum Wetter schmetterte Billy außerdem den Mungo-Jerry-Gassenhauser „In the summertime“ in die Menge. Im Zugabenteil zeigte er, dass er ohne Probleme als Sänger bei AC/DC einsteigen könnte. Mit seiner Version von „Thunderstruck“ kam er gesanglich sicherlich näher an die CD Version heran, als dies Brian Johnson live je gelingen könnte.

Billy Idol kam sehr sympatisch rüber und ging sehr gut auf’s Publikum ein. Es waren Kleinigkeiten, die dies unterstrichen. Z.B. als er weit vorne im Publikum einen kleineren Jungen auf den Schultern entdeckte und ihm einen soeben handsignierten Drumstick entgegenstreckte. Außerdem übertrieb er es nicht mit seinem Dieter-Bohlen-Faust-in-die-Luft-bösen Gesichtsausdruck.

Bei „Eyes without a face“ konnte Bassist Stephen McGrath bei den Backing Vocals brillieren. Seine Statur und sein auf Heavy getrimmtes Äußeres ließen eher die Stimme einer Thrashband vermuten. Doch bei diesem Song glänzte er im Refrain mit seiner engelsgleichen und weichen Stimme.

Ein Höhepunkt des Abends war für mich als Gitarrist natürlich Steve Stevens. Seine präzise Spielweise ist einfach unschlagbar! Es gibt achtel Noten und achtel Noten beim Rhythmusspiel. Jeder kann sie spielen bei einem vermeintlich einfachen Song wie „Rebel Yell“. Aber er beherrscht sie wie kein anderer. Diese Anschläge, dieser Attack, dieser Drive! Hammergeil! Unglaublich was er dann in seinem Flamenco-angehauchten Solopart mit seiner Gitarre anstellt. Er spielte dermaßen schnell und dabei immer superpräzise, dass einem schwindelig wurde. Supergeil!!

Sehr unterhaltsam wurde es auch bei „Mony mony“. Den Anfang des Songs trommelte noch Brian Tichy, um dann von seinem Techniker an den Drums abgelöst zu werden, ohne dass der Wechsel zum Abbruch des Grooves geführt hätte. Brian Tichy hängte sich eine Les Paul fast auf Kniehöhe und leistete sich mit Steve Stevens ein kleines Gitarrenduell am vorderen Bühnenrand. Als Gitarrist wäre er in jeder Rockband auch sehr willkommen. Schließlich stand gegen Ende des Songs die komplette Band mit vier Gitarren und einem Bass bewaffnet am Bühnenrand, um sich zum Abschluss des Abends und der kompletten Tour nochmals richtig feiern zu lassen.

Als Rausschmeißer und allerletzten Song gab Billy alleine eine a-capella-Version von ‘We’ll meet again. Don’t know where, don’t know when’ zum Besten. Es war ein Superkonzert!! Ein paar Abzüge gibt’s allerdings beim Sound. Der Gesang stand gnadenlos laut über der Musik, die Gitarren waren kaum zu hören. Diesbezüglich erwartet man doch einiges mehr bei einem Eintrittspreis von fast fünfzig Euro.

16. Juli 2006

update und Sommer

Abgelegt unter:jogi — Jogi @ 16:42:30

Das krassierende sommerfeeling samt WM-Euphorie und Hitzewallungen hinterlässt auch seine Spuren im bandlog. Da wollen wir doch flux mal die Zeit nutzen, um ein wordpress-update hochzuziehen. Klappt, wordpress sei Dank, prima !

Wer zur Zeit das Bedürfnis hat ein “Asshole” in freier Wildbahn zu beobachten, der kann sich hier, hier, hier oder aber auch mal hier umtun.

14. März 2006

DE MO Teil 2

Abgelegt unter:jogi — Jogi @ 21:06:22

Nach dem gigantischen Massenkonzert in Düsseldorf nun also nochmal Depeche Mode in der schnuckeligen Mannheimer SAP-Arena. Da ich diesmal schon ziemlich früh in der Halle bin, gelingt es mir sogar, in den abgesperrten Innenraumbereich vor der Bühne zu landen und nun ist der Kontrast zum Düsseldorfer Konzert perfekt. Von hier lässt sich die Show genial verfolgen, z.b. die Videoprojektionen von Anton Corbijn zu “Walking in my shoes”.
DE MO in Mannheim
Witzigerweise hat sich der deutsche Fan-Club ein paar gimmicks überlegt, auf die die Band auch amüsiert eingeht. Die Setliste ist auch anders und so wird´s ein runder Samstagabend, trotz Schneechaos auf der Heimfahrt.

5. März 2006

Raabe und Israel

Abgelegt unter:jogi — Jogi @ 19:34:21

Oft muss man sich ja ziemlich Mühe geben, um mal “andere” Musik auf die Ohren zu bekommen. Radio und TV scheiden da ja mittlerweile völlig aus. Der Einheitsbrei, der einem da zugeführt wird, nervt nur noch.
Gott sei Dank gibt’ s im Netz einige Alternativen. Wie schön, dass es hin und wieder auch live Neues zu entdecken gibt.

Gestern abend hat Max Raabe eines seiner raren Solokonzerte. Nicht mit dem kompletten Palastorchester, sondern nur begleitet vom Pianisten Christoph Israel. Ort des Geschehens ist die abgrundhässliche Bonner Oper, ein 70er Jahre Zweckbau ohne Atmosphäre, der überhaupt nicht zum feeling der Songs und der Vortragenden passen will. Max Raabe und sein Pianist gelingt es trotzdem an der großen Zeitkurbel zu drehen. Ihr Vortragstil (im eleganten Frack und mit dieser merkwürdigen Aussprache, als hätte er eine heisse Kartoffel im Mund) und die Songs beamen den ganzen Laden in die goldenen 20er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Viele, mir bislang unbekannte Schätze z.B. von Genies wie Friedrich Hollaender sind zu hören ( F. Hollander ist der Komponist von “Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt”), auch einige neuere Titel von z.B. Georg Kreisler. Die Nummern haben einen irren Sprachwitz bei denen Max Raabe keine Miene verzieht, während sich das Publikum vor Lachen kaum noch auf den Stühlen halten kann. Köstlich !

27. Februar 2006

RHCP

Abgelegt unter:jogi — Jogi @ 16:55:36

Die Red Hot Chili Peppers veröffentlichen bald ihr neues Doppelalbum “Stadium Arcadium”. Im Netz sind ein paar Bilder vom Videodreh zur ersten Single aufgetaucht:
RHCP und Tony Kaye
Hö,Hö, da bin ich ja mal gespannt. Ein bisschen erinnert die Optik an unsere Freunde von den Party Animals.

5. Februar 2006

To old to Rock´n´ Roll

Abgelegt unter:jogi — Jogi @ 14:30:05

Die Veranstalter des diesjährigen Superbowl in den USA habe eine geniale Idee. Zu der Halbzeit-Show treten unser aller Lieblingsseniorenband auf und damit im Publikum vor Schreck keiner seine Schnabeltasse fallen lässt oder der Herzschrittmacher einen finalen home-run hinlegt, wird das Publikum aussortiert. In den Innenraum dürfen nur Leute unter 45 !
rolling stones
Mit so einem Ansatz bei Assholes-Konzerten ergäben sich ja ganz neue Perspektiven: Zutritt zu den Konzerten erhalten z.B. nur Kandidatinnen von Heidi Klum´s “Germany´s next Topmodel“, oder wie wär´s mit Menschen, die mindestens Schuhgröße 45 haben, oder volles Haupthaar…..

29. Januar 2006

Going Loco

Abgelegt unter:jogi — Jogi @ 19:47:44

Zufälligerweise führt mein Weg am Troisdorfer Poco Loco vorbei. Die Konzeptwechsel in dieser Bude kann ich zwar mittlerweile auch nicht mehr nachvollziehen, zur Zeit ist aber jedenfalls ein Tex-MexRestaurant drin, welches überraschenderweise ganz passable Burger im Programm hat.

burger
Die letzten richtig guten Burger gabs für mich in Australien. Das ganze Ambiente in dem Schuppen erinnert witzigerweise daran. Fehlt nur noch die Art und Weise, wie in Australien bestellt wird:
Man geht dort zu einem Schalter und gibt seine Bestellung von einer ausliegenden Speisekarte bekannt. Dann bezahlt man und bekommt eine Eisenständer mit einer Nummer obendran. Die sieht ein wenig aus, wie diese Platzkartenhalter, die man hier ab und zu mal sieht. Jedenfalls, mit diesem Ding zieht man an einen Tisch und nimmt Platz. Wenn das Essen dann fertig ist, rennt eine Bedienung durchs Lokal und sucht die passende Nummer zum Essen.
So ein System hat ein paar Vorteile: keine schlecht gelaunten Kellner, die die Bestellung aufnehmen müssen (”T´schuldigung, dass ich hier essen möchte”), keine Wartezeit beim Bezahlen, kein Trinkgeld (ist in australischen Restaurants unüblich).


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